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Der Countdown läuft…

Aktuell sind es noch 1402 Stunden bis wir wieder für eine Woche nach Bleau aufbrechen. Und auch wenn es korrekterweise heißt “Nach Bleau ist vor Bleau”, so ist doch für die letzten acht, neun Wochen vor der Abfahrt wieder das volle Programm angesagt, um halbwegs in Form zu kommen.

Nach jedem Bleau-Besuch kommt immer ein wenig Ernüchterung auf, weil man a) trotz aller Vorbereitung doch nicht so gut abhebt wie erhofft, b) man sich irgendwie immer ein paar Kilo Zusatzballast aus Bleau mitnimmt (woran meisthin die französische Bäckereizunft ihren Hauptanteil hat) und c) weil es jetzt wieder ein halbes Jahr dauern wird, bis man wieder ins Mekka zurückkehren darf.

Nach dem Trip im April war c) diesmal nicht so relevant, da im Mai der berühmt-berüchtigte Roadtrip nach Bleau stattfand. Dieser führte jedoch verstärkt zu a). Denn bei den dortigen Temperaturen war an richtig Abheben nicht zu denken. Auch wenn wir es wenig Crashpad-schonend versucht haben.

Aber jetzt gehts halt wieder rund. Zwei- bis viermal die Woche Klettern ist jetzt wieder Pflichtprogramm. Dazwischen noch ein paar kräftigende Übungen und für mich natürlich noch Gewichtmachen. Bis zum letzten Oktober-Trip hatte ich ja gnadenlos schon 12 kg von meinem Übergewicht entsorgt, bis zum Apriltrip waren dann nochmal 5kg abhanden gekommen. Und seitdem konnte ich mein Kampfgewicht aufs Gramm halten. Und jetzt heißt es wieder Butter bei die Fische und ab damit. Seit Freitag wird um jedes Gramm gekämpft. Naja, klingt irgendwie martialischer als es ist, denn letztlich erledige ich das durch dezentes Nichtstun bzw. Nichtsessen. Resultat: von Freitag bis heute (Mittwoch) drei Kilo weg. So könnte es weitergehen. Wird es aber a) nicht und b) tut das dem Kreislauf auch nicht gerade gut, weshalb ich leider gerade mal wieder was essen musste. Allerdings nicht viel ;-)

Der Plan sieht jetzt wie folgt aus: drei Wochen lang auf Gedeih und Verderb runter mit dem Gewicht. Ziel sind sieben Kilo, mehr wäre auch willkommen. Dann wieder so gesund wie vorher, nur etwas weniger reichhaltig, weiteressen. Dadurch vielleicht nochmal drei Kilo weg, aber trotzdem dank Grundversorgung genug Strom um noch fünf Wochen lang Stoff zu geben und die Wände hochzukacheln… beim Matze, in Hanau und im Blockwerk. Es will ja gerockt werden.

Dann muss ich mir nur noch überlegen, wie ich an neue Sohlen für meine Anasazi komm und evtl. noch an ein paar Schlappen, die mich (endlich) mal vernünftig hooken lassen… nur da fängt die Frage an: welche können das denn? Also wohl mal nach Darmstadt in die Halle und dort im Shop mal alles ausprobieren. Ach ja und dann natürlich wieder die schwerwiegende Frage: Bilder, ja. Aber, analog oder digital? Der Digitalkram macht die besseren Bild. Sure. But… 12kg Kamera mitschleppen ist PITA. Analog kostet im Nachhinein Unmengen in der Entwicklung und im Vorfeld die Filme, macht aber sau Laune und wiegt fast nix (Lomo-Plastik sei Dank)… Ich weiß es nicht… we will see.

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