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Frische Töne

Manch Leser mag sich noch daran erinnern können, der Autor war mal schwer musikalisch unterwegs. Das ist zwar jetzt fast 15 Jahre her, aber irgendwas blieb hängen.

Und wenn es nur das musikalische Anspruchsdenken ist, dass die Jahre überdauerte. Demnach ist die Auswahl meiner Musik schon etwas angestaubt, denn das, was heutzutage als Musik verkauft wird, entspricht allem, aber nicht dem, was ich darunter verstehe. Umso schöner, dass ab und an doch noch was auf den Markt kommt und auch wirklich kaufenswert ist. Selten genug. Die guten alten Sachen hat man weitestgehend, die neuen Sachen sind sehr rar.

Aber nach Chickenfoot und Wolfmother hat sich dieses Jahr das ein oder andere gefunden, das nicht brandneu ist, aber doch so neu, dass es hierzulande kaum jemand kennt.

Karima Francis ist der Name der Frau, die ein wenig nach Tracy Chapman klingt und ein wenig wie Bob Dylan aussieht. Ihr Album “The Author” ist einfach durchgehend exzellent und in jedem Ton und in jeder Silbe spürt man das Herzblut mit dem sie ihre Musik macht. An sich schon selten genug. Unbedingt reinhören.

Mumford & Sons sind ebenfalls recht neu und haben im letzten Jahr mit ihrem Album “Sigh no more” die Rock-Folk-Szene schwer in Wallung gebracht. Überraschend, frisch, must-listen.

Und im Übrigen, wer regelmäßig neue und teils geniale Bands hören bzw. sehen will, der sollte sich jeden Donnerstag gegen 23:30 Uhr nichts vornehmen und auf ARTE Manu Katché und seine Jamsession verfolgen. Der Mann weiß halt, was gut ist. Nicht umsonst war und ist er mein Schlagzeug-Hero. Und das eben nicht nur, weil mit Peter Gabriel gespielt hat…

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