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Donnerstag, 1, 2, 3…

Am Montag hatte ich mich noch aufgeregt und mir Luft gemacht… seitdem ein paar Mal ordentlich Luft geholt und jetzt am Donnerstag drei Kunden weniger. Unglaublich befreiend so was…

Kunden, die entweder wenig Umsatz machen und viel fordern, oder sogar einen permanent unter Druck setzen, sind nicht das, was ich brauche. Mein Nervenkostüm ist den jetzt fast 15 Jahren Job schon reichlich strapaziert und da zählt jetzt langsam Qualität statt Quantität. Oder anders ausgedrückt: es geht nicht darum viele Kunden glücklich zu machen, sondern die richtigen Kunden glücklich zu machen. Und richtig und falsch unterscheide ich momentan über die Relation Erwartungshaltung/Leistung zu Profit. Eine Leistung, die die Kundenerwartung befriedigt oder gar darüber hinaus geht, und ein Profit daraus, der die Leistungserbringung rechenbar macht.

Und da das bei manchem Kunden nicht mehr stimmt, musste ich mmich leider von zwei Kunden trennen und einen neuen Kunden ablehnen.

Merke: ein Hauch Egoismus im Job ist auch als Dienstleister nicht verboten, sondern eher grundlegend erforderlich. Sonst bringt es alles nichts außer ein frühzeitigeres Ableben. Und das braucht kein Mensch…

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