Auch wenn ich etwas am Kränkeln bin, sitze ich doch um fast zwei Uhr noch da und schreibe an meinem Artikel über Lomografie. Passend dazu sind heute einige Filme aus dem Labor gekommen, deren Bilder alle eines gemeinsam haben: weit entfernt von Perfektion, aber mit Charme.
Also, ich mag den Lomo-Gedanken: irgendeine Schrott-Kamera, irgendein Film drin und dann einfach mal draufhalten.
Klar, perfekt sieht anders aus. Aber die Farben, die Vignette, das Korn… das macht schon was her.
Und wenn es nur schneebedeckte Waldwege im Abendlicht sind. Oder Holzstühle.
Für mich haben die einen gewissen Charme, den man ansonsten nicht mehr hat. Digitaler Perfektion sei Dank. Oder anders ausgedrückt: es braucht schon einiges an Aufwand in Photoshop um ein digitales Bild aus ner D3 mit fettem 24-70/2.8 auf Full-Plastik zu pimpen.
Und das Abhandensein jeglichen optischen Glases bringt halt auch schonmal Seltsames auf den Film.
Manchmal aber auch einfach Schlichtes…
Mir plaisierts zumindest.
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