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Hundstage

Wie der geneigte Leser weiß, sind Josie und Linus nach der Trennung von Karin und mir nun mit der Mama Wuppertaler geworden. Und auch wenn ich die Katzen behalten konnte… ein Leben ohne Hund ist halt doof.

Zumal, wenn man jahrelang Hunde hatte. Und so hatte ich bereits vor drei Wochen den Entschluss gefasst wieder einen Hund in mein Leben einziehen zu lassen.

Natürlich haben alle Recht, die Einwände und Bedenken anbrachten: Hunde kosten Geld, brauchen viel Aufmerksamkeit und Zeit und ab und an ist ein Hund nicht nur des Menschen bester Freund sondern auch eine gewisse Bürde, die zu tragen ist.

Aber nichts desto trotz. Man wäge ab, was es einen kostet und was man dafür vom Hund bekommt… dann ist die Antwort klar: es muss sein.

Cooper

Und so kam es heute endlich dazu, dass ich meinen Hund “Cooper” von der Pflegefamilie der Tierschutzorganisation abholen konnte und ihn in sein neues Zuhause bringen konnte.

Mal davon abgesehen, dass Cooper eine nicht näher definierbare Mischung ist, ist auch von seinem Vorleben nicht viel bekannt. Aus Spanien kommt er und wurde halb verhungert von der Straße geholt. Aber viel mehr ist nicht bekannt.

Zunächst ist er wohl noch jung. Angeblich zwar schon ein Jahr alt… aber ich hab da ein paar Zweifel. Und er ist groß. Zwar nominell nicht viel größer als Linus… aber optisch ein Riese… und wenn ich mir die Pfoten anschaue, dann traue ich ihm auch noch zu, dass er noch weiter wachsen könnte…

Cooper

Im Moment ist er saumüde, der Tag war halt doch sehr aufregend. Und nachdem er seine anfängliche Angst schon ein wenig abgelegt hat, bin ich froher Hoffnung, dass er schon in ein paar Tagen wieder ein ganz normaler Hund sein könnte.

Cooper

Es braucht gewiss noch etliches an Erziehung, zumal er von der Größe und demnächst wohl auch vom Gewicht her, nicht so leicht zu zähmen sein wird wie Linus oder Josie.

Was mich schonmal begeistern konnte, ist, dass er die Katzen interessant aber nicht aufregend findet. Die Chinchillas ignoriert er geflissentlich und vorm Hasen hat er eher Angst, weil der so komisch klopft. Er fährt gerne Auto, auch wenn er freiwillig (noch) nicht einsteigen will und er kann Pfötchen geben. Aber dafür hat er aber auch immer noch Ängste, die den Weg vom Garten ins Haus schonmal auf 30 Minuten anwachsen lassen kann. Sehr seltsam anzusehen, wenn so ein Kälbchen vor Angst nicht weiterlaufen will…

Cooper

Aber wie auch immer. Im Moment ist er zufrieden und müde und ich glücklich über meinen neuen Kumpel… wer will darf sich mitfreuen…

2 Kommentare »

  1. avatar comment-top

    Dann schauen wir doch heute Abend mal, wie er auf Fremde reagiert… :)

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  2. avatar
    Karin sagte:
    11.12.2009 am 14:01
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    Ihr zwei werdet das schon meistern ;-)
    Ich freue mich auf jeden Fall für Cooper und Dich und wünsche Euch ein schönes Wochenende.

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