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No Professional Service

Nach meinem Umstieg auf Nikon habe ich natürlich versucht, auch in den Genuß zu kommen als NPS (Nikon Professional Service) – Mitglied im Fall des Schadensfalls bevorzugte Behandlung bei Reperatur und Leihgerätschaft zu bekommen. Aber nein…

Als ehemaliges CPS-Mitglied (die Canon-Variante) bin ich zwar nie in die Notlage gekommen, dass mir irgendwas verreckt ist und ich prompte Reperatur oder gar geliehenes Material in Anspruch nehmen musste, aber der Fall des Falls kommt gewiss irgendwann. Und neben einer guten Fotoversicherung ist die Mitgliedschaft in den Professional Services schon durchaus sinnvoll.

Canon regelt die Aufnahme zum CPS alleine über das Canon-Material, das man besitzt. D.h. mit zwei Pro-Bodies und drei Pro-Linsen ist man dabei. Das Gleiche gilt auch für den NPS, nur erweitern diese die Bedingungen noch um die Ausübung einer professionellen Fototätigkeit, was mittels Gewerbeanmeldung, Presseausweis und Bildbelegen zu beweisen ist.

Gut, bis auf den nicht vorhandenen Presseausweis, hat Nikon von mir alles erhalten. Und prompt (nach über 8 Wochen) kam eine Ablehnung per Mail ins Haus. Da ich das Fotografieren nicht einzig hauptberuflich ausüben würde, könnte man mich nicht in die Vorzüge des NPS kommen lassen.

Die Reaktion von mir war dann nicht eben gewohnt freundlich, denn das ist dann wieder so ne Prinzip-Geschichte, wo ich dann doch recht zickig werden kann. Denn ob jemand hauptberuflich zwei Aufträge pro Woche hat oder wie ich nebenberuflich vier Aufträge, macht nicht den Unterschied. Denn sobald jemand dafür bezahlt wird, dass er für einen Auftraggeber Bilder macht, dann hat er die gleichen Probleme, wenn die Technik streikt. Egal, ob haupt- oder nebenberuflich. Sogar zu Gunsten der Hersteller kann man ja sogar noch davon ausgehen, dass der Nebenberufliche normalerweise seltener den Service in Anspruch nehmen wird. Denn wenn der Hauptberufler 300 Tage/Jahr mit der Technik unterwegs ist und sie strapaziert, so ist das beim Nebenberufler ja vielleicht ein Drittel oder noch viel weniger… und wenn der Nebenberufler doch irgendwann soviele Tage arbeitet, dann ist der Weg zur Hauptberuflichkeit ja auch nicht so weit…

Auch frage ich mich natürlich, ob mein nebenberufliches Geld, das Nikon in nicht gerade geringem Umfang kassiert hat, weniger wert ist, als das des Hauptberuflers? Ich bekomme den Krempel ja auch nicht günstiger, nur weil ich damit ja “nur ab und an” Geld verdiene…

Ich habe NPS jetzt nahegelegt, dass sie sich darüber vielleicht mal Gedanken machen sollten. Denn ansonsten werde ich spätestens hier noch ein paar sehr viel härtere Aussagen treffen, die ich mir aber bisher noch verkneifen kann. Die können froh sein, dass sie in Köln sitzen, sonst wäre ich da mal kurz für ne kleine Ansprache vorbeigekommen… Aber Ihr seht schon, wenns ums Prinzip geht…

2 Kommentare »

  1. avatar comment-top

    Willst Du etwa auch drei Lieder schreiben und singen? ;-)
    (http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,635071,00.html)

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  2. avatar
    Christian sagte:
    20.07.2009 am 10:36
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    Wenn es sein muss… die Strafe für NPS könnte kaum härter sein…

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