Gestern abend kredenzte mir Kollege Sebastian seine Idee von einem Selbstporträt mit in seiner Sonnenbrille gespiegelten Baumaschine. Das trifft für ein Porträt ziemlich den Kern der Sache, denn wenn einer verrückt nach Baumaschinen ist, dann er. Aber Selbstporträts sind nicht gerade einfach, wenn es um kompliziertere Aufbauten geht.
Auch wenn es nicht gerade einfach war, am Ende hat es doch geklappt.
Doch gegen Ende war auch klar: drei Blitze können manchmal einfach nicht genug sein. In diesem Fall musste ein Blitz schon herhalten, um Baschtel von der rechten Seite mit einem orangen Filter aufzuhellen.
Dann blieben nur zwei Blitze für den Bagger in der Brillenspiegelung. Da es ziemlich hell war und dementsprechend mit 1/250s bei Blende 9 gearbeitet wurde, brauchte der Bagger zwingend Licht zum Aufhellen. Sonst wäre er im Schwarzen abgesoffen. Also zwei Blitze jeweils mit 1/1 Power draufgehalten. Aber mit zwei kleinen Blitzen einen so großen Bagger zu illuminieren ist fast ein bisschen wenig, zumal hinsichtlich Abstand der Blitze zum Bagger auch nicht viel zu machen war. Eigentlich hätte ich noch drei Blitze genutzt, wenn ich sie nur gehabt hätte…
Dazu kommt noch, dass Baschtels Brille ziemlich dunkel ist und demnach in der Spiegelung gut zwei Blenden verloren gehen…
Wir werden das nochmal probieren, dann mit zwei Blitzen mehr, die ich mir zusammenleihen werde, und dann vor allem in der Abenddämmerung, wenn a) noch Zeichnung in den Himmel hinter Baschtel zu bekommen ist, und wenn b) ein paar Blitze den Bagger richtig herauspoppen lassen können…
Zum Abschluß noch ein 08/15-Porträt dazu und fertig für dieses Mal…
Ein bisschen Making-Of gibts in Baschtels Blog…
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04.05.2009 am 23:01
[...] Nachsatz: Christian hat die heute Aktion quasi zeitgleich mit mir in seinem Blog verwurstelt. [...]