Heute früh war es also soweit. Nach einigen Tagen Vorbereitung sollte nun heute das Shooting für die Bademodenkampagne stattfinden. Hat es auch. Und wie…
Zunächst die Vorgeschichte, kurzgehalten. Es geht um Bademode von vier Herstellern, die dazu gedacht ist, dass die Damen sie, also die einzelnen Teile, beliebig kombinieren können und ihr Strand-, See-, Badeanstalt-Outfit mit einigen wenigen Teilen dank Kombinierbarkeit nach Lust und Laune anpassen können.
Um dies zu “visualisieren” kam die Idee ins Spiel, jeweils mit den Teilen eines Herstellers ein Motiv zu machen, auf dem ein und die selbe Dame zehnmal nebeneinander in besagten Teilen posiert. Also sich selbst in verschiedenen Launen und Outfits präsentiert.
Das hieß aber auch das demnach 40 Kombinationen zu fotografieren waren. Um das Ganze erträglich zu halten, habe ich demnach zwei Models ausgesucht, damit jede nur 20x mal fotografiert werden muss und sich das ganze Shooting nicht in ungeahnte Längen zieht.
Gestern hatten Alex und ich das ganze Geraffel in dem vom Fernseh- zum Fotostudio mutierten Provisorium aufgebaut (nochmal Dank an Sascha für die Leihgabe von Hintergrundsystem und Studioblitzen, und an Lothar für die Überlassung des Studios).
Heute morgen war dann die ganze Mannschaft zwischen halb zehn und zehn vor Ort. Roland (vom Fernsehen, der ausgesperrt hatte und auch gleich Kaffee gemacht hatte), Nicole (meine Azubi und Assitentin), mein Chef, unser Kunde samt einer Mitarbeiterin, die den ganzen Tag auch da blieb und die Models mit Teilen versorgte, Silvia, unsere Stylistin, und natürlich unsere zwei Models Nina und Sabrina. Die Eine aus Würzburg, die andere aus der Nähe von Basel angereist. Sabrina hatte noch Ihren Vater dabei und Nina ihren Freund und somit war die Runde komplett. Chef, Kunde und Freund sind dann auch recht zeitnah wieder entfleucht und wir konnten mit der Arbeit beginnen.
Die Mädels waren recht schnell gut drauf, Silvia überraschte immer wieder mit neuen Frisuren und die nette Dame mit den Bademoden brachte immer wieder neuen Stoff an die Damen.
Erfreulicherweise zeigte sich die Entscheidung “pro zwei Models” als goldrichtig. Kaum war die Eine fertig, kam die Andere gerade vom Umziehen und Umstylen. Und da beide extrem unkompliziert, lustig und locker waren, kam eigentlich nie Stress auf. Quasi so perfekt, dass ich das auch durchaus täglich machen könnte…
So konnte ich jedem Model fünf Kombinationen pro Stunde abringen und dann dafür jeweils eine kurze Pause mit Kaffee, Getränken und Häppchen einlegen lassen. Demnach waren wir gegen halb fünf fertig und nachdem alle weg waren und ich abgebaut hatte war es dann doch halb sechs.
Und so waren exakt 444 Bilder im Kasten, die jetzt, nicht alle, aber die meisten, noch bearbeitet werden müssen und für die Kampagne in Form von Printanzeigen, Webbanner, Website, Außenwerbung, POS-Werbung und Location-Werbung umgebaut werden müssen. Das wird noch ein paar Tage dauern.
Aber hier mal ein kleiner Vorgeschmack…
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