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Das 50er ist da

Heute kam, wie ja bereits angekündigt, das neue Nikkor AF-S 50/1.4 G bei mir an.

Es ist da

Und auf den ersten Blick kann es überzeugen.

Natürlich wird jetzt, wie schon gesagt, aus der D700 ein handliches Package.
Zum anderen haut es einen förmlich weg, wenn man eine Blende von 1.4 zusammen mit dem ISO-Vermögen der D3/D700 nutzen kann. Dadurch werden selbst bei schwachem Licht Verschlußzeiten möglich, die erstens Verwacklungsunschärfen minimieren (also brav: Verschlußzeit = 1/Brennweite oder schneller) und zweitens auch etwaige Action im Bild (annähernd) stoppen können.

Kurz zum Objektiv: der Autofokus arbeitet schnell und leise und kommt ziemlich genau auf den Punkt. Das Bokeh ist dank 9 Lamellen sehr schön, Spiele mit Unschärfe gelingen spielend. Zwei Schwachpunkte fallen mir dennoch auf: zum einen hätte die Naheinstellgrenze gerne etwas kürzer als 45 cm werden können, aber da war mein 50/1.4 von Canon auch nicht besser. Aber dass die kleinste Blende bei 16 und nicht klassenüblich bei 22 liegt… naja. Es wird sich zeigen, ob das jemals relevant wird. Ich glaube nicht :-)

Bleibt für Erste (und ohne genaues Probieren bei Helligkeit) schon einmal ein positiver Eindruck. Zumal bei dem Preis von ca. 300,- € das Objektiv sehr gut verarbeitet und zusammen mit Objektivbeutel und (!) Gegenlichblende auch sehr gut ausgestattet daher kommt. Bei Canon musste man für die GeLi extra löhnen…

Das stimmt einen nur etwas traurig, dass Nikon nicht noch viel mehr hochöffnende Festbrennweiten herstellt. Wobei, genug Potential für Erweiterungen und Überarbeitungen haben sie ja und die Hoffnung stirbt bekanntlich zuletzt…

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