Auch auf die Gefahr, dass mich die weniger Phantasievollen jetzt für bekloppt halten, aber es wird Zeit, die Hütte mal im groben Urzustand zu zeigen… Für die phantasielosere Leserschaft werde ich noch einige Anmerkungen zum Soll-Zustand anführen…
Auch wenn das Bloggen in den nächsten drei Monaten etwas weniger umfänglich ausfallen wird… eine Art Bau-Blog wird es dennoch geben. Und ab und an auch mal wieder was Normales.
Also fangen wir mal oben an:
So schaut das oben aus. Wo mal die Schlafgemächer Einzug halten sollen, erstrahlt alles noch in einer Mitt-Achtziger-Holz-Behaglichkeit der gruseligen Art. Nut und Feder, wohin das Auge reicht.
Kurz nach unserem Eintreffen sah es auf der anderen Seite dann schon etwas anders aus:
Wir reißen alles Holz raus und den Teppichboden direkt hinterher. Hier wird dann die Dachisolierung gecheckt und ggfs. aufgefrischt, dann kommen Rigipsplatten dran und der Boden wird dezent mit Laminat bedeckt.
Achja, der Herr mit der Axt im Bein ist der Herr Timo, der mit seiner Abrissbegabung dankbarerweise gleich mit angefasst hat…
Aus einem der Dachfenster fällt der Blick auf den langegezogenen Garten (der verwilderte Teil, die ordentlichen gehören den Nachbarn) mit Walnussbaum und, halb versteckt, der Partylaube.
Um überhaupt nach oben zu kommen, dient z.Zt. diese Stahl-Marmor-Skulptur. Ähnlich eine Hinkel-Stiege geht es steil und schmal aufwärts. Aber nicht mehr lange und die Stiege ist Geschichte, wird durch eine Massivholztreppe im Nachbarzimmer ersetzt und gibt Platz frei, um den umfangreichen Badumbau zu bewerkstelligen.
Besagtes Nachbarzimmer wird das Arbeitszimmer, mit Blick in den Garten und dann natürlich neuem Boden- und Wandbelag. Hatte ich erwähnt, dass überall alle Fenster ebenfalls rauskommen und durch neue ersetzt werden? Demnach verschwinden auch die hässlichen Rolladen-Kästen. Im Bereich der linken, sonnenbestrahlten Wand wird sich demnächst dann einen stufenförmiges Massivholzgebälk nach oben winden…
Das Bad glänzt mit Gelsenkirchener Barock, alles in Beige- und Brauntönen. Bis in Kürze. Dann fliegt die Wand links raus (da wo das Waschbecken noch hängt) und der Raum wird auf das Doppelte vergrößert. Und natürlich viel schöner gemacht… mit vernünftigen Fliesen, Waschbecken, Toilette, Badewanne und begehbarer Dusche…
Das zusammen wird einmal die Küche. Z.Zt. ist das links noch das Esszimmer und rechts die Winzig-Küche. Da die Trennwand nicht in unsere Planung passt, wird sie mit Brachialgewalt weichen müssen und Platz für eine größere Essküche machen. Und natürlich, wie üblich, mit anderen Belägen an Wand und Boden. Und neuer Küche…
Das Wohnzimmer glänzt mit einem fast 4-Meter-Fenster in Südausrichtung und Balkonausgang und auch hier werden die Böden weichen müssen und schöneren Platz machen. Von den Tapeten reden wir jetzt noch gar nicht…
Der Balkon selbst ist mit Glasbausteinen und Holzverkleidung an Behaglichkeit kaum zu übertreffen. Deshalb wird bis auf das Grundgeländer und den Boden alles entsorgt.
Wie schon mal erwähnt, das Haus war noch nie verputzt und man sieht es ihm an
Mit Putz und neuen Fenstern wird das bestimmt noch viel schöner…
Aus der Gartenperspektive stören Glasbausteine, Altrolläden und ein seltsamer Pavillon (der auch nicht lange überleben wird). Ansonsten mit etwas Putz…
Und zum krönenden Abschluss: die Partylaube.
Diese wird im nächsten Jahr dann etwas grundrenoviert… ein wenig ausgebessert und neu gestrichen. Dann steht gemütlichen Grillabenden nichts mehr im Wege…
Das war es soweit. Auch wenn die Phantasie noch nicht so ganz geholfen hat: das wird schon.
Weil, ich kann es mir vorstellen. Also kann ich es auch bauen. Auch wenn hinter dem Zeitraum von drei Monaten noch ein kleines Fragezeichen stehen mag…
Noch keine Kommentare.
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.