Heute war unsere ganze Firma vom Aschaffenburger Golfclub zum Schnuppergolfen eingeladen. Nach dem Motto: du solltest kennen, was du vermarktest. Und auch wenn wir in der Theorie ja schon sehr bewandert waren, so war die Praxis doch ne Riesengaudi…
Mit vier Frauen und vier Mann waren wir angetreten, um uns vom Präsidenten, Vizepräsidenten und Pro nahebringen zu lassen, wie das mit dem Golf so funktioniert. Also eigentlich beschränkten wir uns vorab auf Driven und Putten, was aber schonmal ein Anfang war. Mein Vater, sein Frau, Alex und ich begannen unter der Ägide der Präsidenten zunächst mit dem Putten. Und Putten ist die demütigere und anspruchsvollere Art des Minigolf (auch wenn jeder Golfer lautstark Einspruch erheben würde). Auch wenn bei manchem Putt viel Glück dabei war (8m-Putt) und bei vielen viel Pech (bestimmt 20 Putts, die um das Loch getänzelt sind), hat es eine Heidenlaune gemacht und wir sahen insgesamt auch gar nicht so schlecht dabei aus…
Dann tauschten wir mit Achim, Eva, Isabella und Praktikantin Miriam die Location und stürzten uns unter Pro Alex’ Anleitung auf das Driven. Bei den Damen und Achim hatte er zunächst ein Ziel von 50-80 m gesetzt. Allerdings wußte er da ja noch nicht, dass mit Alex und mir zwei Nachwuchs-Longhitter auf die Range kamen
Auch wenn die ersten Halbschwünge (also der bodennahe Part des Schwungs ohne großes Ausholen und großes Ausschwingen) sich noch etwas sehr holprig anfühlten, konnte Alex recht schnell mit einem 6er oder 5er Holz die 100m knacken und im Laufe der nächsten Ballkörbe auch auf 150m+ verlängern.
Zumal Alex und ich dann auch schnell anfingen, den kompletten Schwung zu probieren. OK, nicht elegant, eher rustikal, auch mal mit Mattentreffern (von mir) und einigen Luftlöchern (von Alex und mir), aber ab und an mit gewünschter Richtung und v.a. passabler Länge.
Nachdem Alex kurzfristig einen netten Driver vom Pro Alex bekommen hatte, wurden die Drives auch immer weiter. Die 200m waren dann auch bald gefallen und als ich Alex endlich seinen Driver abschwatzen konnte
wurden auch meine Drives definitiv bis auf 200 m gedroschen.
Naja, wie sollte es auch anders sein? Wir sind ja eher fürs Grobe. Und Energie ist halt Masse x Beschleunigung und da bin ich ja durch Masse prädestiniert (umso erstaunlicher die Länge, die Alex hinbekommt… muss wohl von der Geschwindigkeit herrühren).
Dann gings nochmal schnell ein wenig Putten. Nach locker hundert Bällen auf der Range mal wieder etwas Entspannendes (es ist übrigens irgendwann auch recht schweißtreibend, das Gedrive).
Und dann zum Abschluß waren wir noch im Clubrestaurant auf der Terasse zum Essen eingeladen. Im Übrigen sehr exquisit das Essen des Ristorante Lanzilotti und auch für Nichtgolfer zu haben (und zu empfehlen). Bei so einem perfekten Wetter mit tollem Sonnenuntergang über dem Platz schmeckts dann eh dreimal gut…
Insgesamt ein äusserst unterhaltsamer und schöner Nachmittag, der morgen bestimmt reichlich Muskelkater nach sich zieht. Aber Alex und ich haben schon für nächste Woche angeleiert, dass wir wieder zum Driven und Putten kommen können. Wäre ja gelacht, wenn dieses Jahr nicht noch die 250m fallen (und die 10m-Putts)….
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25.07.2008 am 01:59
Jep, das war wirklich eine super Sache! Aber ich für meinen Teil visiere weniger die 250+ sondern ehr grade und kontrollierte Bälle an.
Mal schauen wann mein Golfarm nächste Woche wieder fit ist *öhöm*.
25.07.2008 am 14:14
Also ganz ehrlich: ich hätte nicht gedacht, dass Muskeln, die ich nicht kannte, so schmerzen können….
28.07.2008 am 15:52
… und es ist doch mehr als nur ein langer Spaziergang …
Die richtigen Schmerzen kommen aber erst auf/nach dem Platz!