Bekannterweise ist es insbesondere bei der Golf-Fotografie von besonderer Bedeutung, dass das Wetter mitbespielt. Denn nichts ist wichtiger, um die Klischees der Faszination Golf zu erfüllen: schöne Landschaft, blauer Himmel und sattes, grünes Gras.
Nachdem mir gestern kurzfristig angetragen wurde, dass ich doch den “Preis des Präsidenten” beim Aschaffenburger Golfclub fotografisch begleiten könnte, machte ich es vom Wetter abhängig, ob ich das tun würde oder nicht.
Denn in letzter Zeit hatte ich gerade für den AGC schon genug Bilder bei fragwürdigem Wetter machen müssen und das lohnt sich nicht wirklich. Weder aus fotografischer Sicht, geschweige denn aus finanzieller Sicht für den Club. Und da ich ja so ein sozialer Mensch bin, nutze ich solche Situationen ausnutze und auf Teufel komm raus mein Geld verdiene.
Nun, heute hab ich mir damit aber selbst ein Ei gelegt. Heute morgen früh um sieben Uhr hat mich der Wecker aufgescheucht und ich habe einen Blick aus dem Fenster geworfen und kritisch den Himmel beäugt.
Wolkenverhangen und Grau in Grau mit nur kleinen Löchern, die blauen Himmel durchscheinen ließen. Das verhieß keine tollen Bilder und demnach hab ich mich auch wieder hingelegt. Da die Nacht bis sieben Uhr recht kurz war, wurde das Wiederhinlegen recht langwierig und was musste ich dann um halb eins beim Wiederaufwachen feststellen? Super Wetter! Blauer Himmel mit weißen Cummulus-Wolken. Ein idealer Background für Golf-Action.
Scheiße, Mist, dumm gelaufen. Ist schade, aus beiderlei Hinsicht, aber so passierts halt. Aber der Sommer wird ja noch ein paar Wochen anhalten und genug interessante Turniere kommen auch noch.
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