Wie auf Schienen
Nachdem ich die fürs Wochenende anstehende Arbeit bereits in den frühen sonntäglich Morgenstunden beenden konnte und nach ein paar folgenden Stunden Schlaf wieder recht entspannt war, konnte ich mich mal wieder anderen Sachen widmen. Unter anderem der Suche eines tauglichen Web-Frameworks…
Da ich ja prinzipiell durch Django einen gewissen Gefallen an Frameworks gefunden hatte und es mir nur die mangelnden Pythonkenntnisse verhagelt haben, bin ich schon wieder seit einiger Zeit auf der Jagd nach Neuem.
Leider sind meine Programmierkenntnisse in der Zwischenzeit nicht umfangreicher geworden und so suchte ich viel, fand aber wenig. Einzig CakePHP, eine PHP-Umsetzung von Ruby on Rails, schaute auf den ersten wie zweiten Blick doch recht attraktiv aus.
Nichts desto trotz habe ich mich heute Abend einmal ans Original, Ruby on Rails, herangewagt und nach dem Studium einiger Tutorials mein erstes RoR-Projekt versucht. Da auf OS X das Aufsetzen einer RoR-Umgebung dank Locomotive spielend simpel ist und mir mit Textmate ein selten genialer RoR-Editor zur Seite steht, waren die ersten Hürden sofort genommen. Und auch wenn ich, eingestehend, dass ich von Ruby keine Ahnung habe, meine Euphorie ein wenig bremsen muss, so war mein erstes Projekt, eine supersimple Project/Task-Verwaltung innerhalb von 30 Minuten logisch funktional und fertig. Und wenn ich jetzt noch ein bisschen weiter Zeit investieren würde, dann wäre es sogar ansehbar.
Aber dennoch und trotz aller Zweifel bezüglich Ruby, muss man RoR einfach attestieren, dass es für eine gewisse Art von Webanwendungen wirklich ausgesprochen schnell zu Erfolgen führt.
Bei der nächsten anstehenden Freizeit werde ich mich mal einer etwas komplexeren Aufgabe widmen und dann mal weitersehen…







