“Lieber Qualität denn Quantität” ist auch und gerade in der Photographie eine qualifizierende Aussage. Besser ein fast perfektes Bild als 50 fast gute. Aber gerade in Quantität liegt auch ein Bürge für Qualität.
Also damit meine ich nicht, das die quantitative Vielfalt an Hardware wie Kameras oder Objektiven ausschlaggebend ist. Allenfalls ist es die monetäre Quantität, die für ein paar wenige gute Objektive zu investieren sind, die sich auch wirklich lohnt und in besseren Bildern auszahlt.
Aber was quantitativ viel mehr ausmacht, ist die Anzahl von Photos pro Zeiteinheit. Denn nur noch mehr Photographieren macht die Photos besser. Mit jedem intensiven Phototag steigert sich die Routine im Umgang mit der Hardware, um so abwechslungsreicher wird man im kreativen Dialog mit dem Motiv.
Die 600 Photos in vier Tagen haben mich sehr viel weitergebracht als die 2000 zuvor. Denn auch wenn von den 600 sicherlich 200 echter Aussschuß sind, sind die verbliebenen 400 im Mittel besser als die meisten zuvor. Ich persönlich schiebe das auf gesteigertes Bewusstsein für Motive, sowie die Routine im Umgang mit Blende, Belichtungszeit, Weißabgleich etc.
Auch wenn manches Mal die “Routine” vollends in die Hose ging, so bleibt mir doch nur das Fazit:
Lasst mich häufiger und mehr Photographieren gehen und die Photos werden stetig besser werden.
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20.09.2006 am 11:22
Lasst mich? Wer hält dich denn ab?
Wolltest du nicht ohnehin deine Lebensqualität verbessern?
20.09.2006 am 20:28
In der Tat… Du hast vollkommen Recht. Das sollte ich mir auf die Stirn tätowieren…