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Kaffeemaschinen…

… sind auch nicht mehr was sie mal waren. Was auf Fernseher, Computer, Autos und allerlei weiteres technisches Gerät zutrifft, hat sich heute an unserer Kaffeemaschine offenbart. Schon seit Tagen neigte sie zu unerwartetem Gurgeln, aber nun liegt sie in den letzten Zügen.

Als Haushalt voller Kaffeejunkies (den Hund mal ausgenommen) haben wir natürlich keine 08/15–Maschine sondern eine vernünftige mit Thermoskanne von Siemens.

Sie ist erst 1 1/2 Jahre alt, wird aber halt nicht sehr geschont. Vier Kannen am Tag sind da wohl in der Regel schon am Durchlaufen, was in einem normalen Haushalt wohl dem Durchsatz von drei bis vier Jahren entspräche.

Dennoch ist eine Lebensdauer von vier Jahren für eine knapp 100–Euro–Kaffeemaschine schon nicht so viel. Scheinbar wird auch in der Kaffeemaschinenproduktion die Qualität der Bauteile (und damit auch die resultierenden Kosten) ähnlich bemessen, wie in allen anderen Branchen. Somit sichert man sich als Hersteller (mangels Möglichkeit um alles einfach reparieren zu lassen) natürlich auch einen gleichmäßigen Absatz.

Nun ja, gut heißen muss ich das aber nicht.

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