Wer dachte, dass Fahrenheit 9/11 schon sehr unangenehme Fragen zum 11. September 2001 thematisierte, dem sei dringend die Dokumentation Loose Change (wikipedia) ans Herz gelegt.
Was als Recherche des 22-jährigen Produzenten zu einem fiktiven Film begann, wuchs sich aus zu einer Dokumentation, in der alle Dokumente zusammengetragen wurden, die nicht nur unangenehme Fragen aufwerfen, sondern die sich quasi schon fast selbst beantworten. Auch wenn gemeinhin die Verschwörungstheorien zu 9/11 als Blödsinn abgetan werden, so stellen sich einem nach 55 kurzweiligen Minuten doch eher die Frage, warum nicht alle Unstimmigkeiten der 9/11-Geschichte aufgeklärt wurden. Wahrscheinlich weil der Film dann 8 Stunden dauern würde…
Aber letztlich stellt sich doch immer noch die Frage, wie geistig degeneriert eine Gesellschaft sein muss, um Märchen Glauben zu schenken, die derartig viele Fragen offen lassen bzw. deren Unstimmigkeiten die Stimmigkeiten weit übertrifft? Wer auch immer für das Geschehene verantwortlich ist, die größte Leistung hat eindeutig die amerikanische Regierung hinbekommen: den Menschen Glauben zu machen, dass sich das alles nach deren Fassung zugetragen hat.
Den Film kann man sich bei Google anschauen. Hier auch mit deutschen Untertiteln.
Reichhaltig weiteres lesenswertes Material gibt es bei Telepolis.
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