Nachdem ich heute Besuch von Luigi bekam, war ich schnell wieder ein wenig wissender. Denn kein Besuch von Luigi ohne dass er mich nicht auf irgendetwas Neues, Trendiges oder einfach nur gnadenlos Gutes aufmerksam machen würde. Natürlich hat es meisthin mit Python zu tun…
Heute lenkte Luigi mein Augenmerk auf Turbogears, einem “rapid web development megaframework” basierend auf Python. Und was man auf deren Website geboten bekommt, hat es durchaus in sich. Nachdem ich beim letzten Besuch noch mit Ruby-on-rails bedacht wurde, ist Turbogears schon eher meine Richtung, aber dennoch türmen sich mit meinen bescheidenen Pyhon-Kenntnissen ganze Berge an Schwerverständlichem vor mir auf. Aber egal. Bei Zeiten werde ich mal einen genaueren Blick darauf werfen. Und mit dem “20 minutes Wiki tutorial” macht das auch Spaß und ist wenig anstrengend.
Der nächste Tipp geht schon entscheidend in Richtung Web 2.0 oder spezifischer in Richtung AJAX: Googles Webtoolkit. Gedacht als Tool für Java-Coder, unterstützt es diese, aus nativem Java-Code AJAX-Anwendungen zu machen. Nett, aber bei mir eindeutig am falschen Mann. Quasi, Zielgruppe verfehlt. Wer kann schon Java?
Aber nichts desto trotz: muchas gracias, Luigi. Denn einmal auf den Geschmack gebracht, hab ich mich mal bei den aktuellen Frameworks umgeschaut, die mir auch zeitnah etwas bringen können (also somit basierend auf Sachen, die ich noch nachvollziehen kann).
Und da wären gleich vier Stück genannt:
Allen ist gemein, dass sie sich sehr leicht einbinden lassen und echte AJAX-Anwendungen ermöglichen. Die auf den Websiten dargebotenen Beispiele halten zumindest etliche sinnvolle (und auch sinnfreie) Gimmicks bereit. Auf alle Fälle sind sie einer intensiveren Betrachtung würdig.
Was von vielen als sinnfrei empfunden wird, ist z.B. auch sIFR, zuständig für Rich Accessible Typography im Internet. Ich hab das Ganze heute mal ausprobiert und muss sagen, dass vom Sinn abgesehen, eigentlich nichts dagegen spricht, durch sIFR endlich eine vernünftige Lösung für Typographie im Internet zu erlangen. Ganz im Gegenteil würde ich sogar sagen, dass es vom Design-Standpunkt aus sehr viel Sinn macht und dank NoFlash-Fallback und erhaltener Accessibility auch eigentlich nichts dagegenspricht.
Soweit von mir für heute…
RSS-Feed für Kommentare zu diesem Artikel. TrackBack-URL
Sie müssen angemeldet sein, um einen Kommentar schreiben zu können.
03.07.2006 am 08:44
Auch wenn Java nicht deine Sprache ist würde ich gerne für alle anderen interessierten ein Projekt des Monats von Sourceforge vorstellen.
http://zk1.sourceforge.net/
Ich habs selbst noch nicht getestet, sieht aber sehr vielversprechend aus.
03.07.2006 am 09:45
Danke netcats, sieht sehr vielversprechend aus.
Das werde ich mir auch mal zu Gemüte führen. Allerdings war ich am Wochenende mit der Erkundung von Prototype, Rico und script.aculo.us schon reichlich beschäftigt… ohne dass ich wirklich verstanden hätte was da passiert… nur damit es irgendwie zum Laufen kommt
Diese Frameworks können schon sehr zeitraubend sein…
03.07.2006 am 10:38
script.aculo.us hab ich schon eingesetzt. finde ich sehr nett
was sich jeder der mit JS hantiert zulegen sollte ist der Venkman:
http://www.hacksrus.com/~ginda/venkman/
03.07.2006 am 10:57
in der letzten IX gabs zu web2.0 einen ganz guten artikel. daraus kannn ich mich noch an einen link erinnern:
http://www.programmableweb.com/
da kann man sich über die ganzen web2.0 api’s auf dem laufenden halten.
03.07.2006 am 22:47
programmableweb.com, das ist mal ne echt feine Sache… ist ja sonst auch schwierig genug halbwegs auf der Höhe der Zeit zu bleiben… danke, netcats!
09.08.2006 am 23:59
[...] Nach dem ich letzthin einen Blick auf Turbogears geworfen habe, habe ich mir heute auch mal RubyonRails angeschaut, einem Framework für Ruby, vergleichbar mit Turbogears als Python-Pendant. Und ich muss sagen, dass mich diese Frameworks ziemlich von den Socken hauen… [...]